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Kulturorte als Rückgrat der Stadtgesellschaft

von residenz-redaktion@2025 | Feb. 14, 2026

Wo entsteht Kultur? In großen Häusern, auf hell erleuchteten Bühnen – oder im Keller, spät abends, wenn Menschen wirklich zuhören?

In der aktuellen Folge von „mein detmold – der Stadtpodcast“ treffen zwei Menschen aufeinander, die Kultur aus unterschiedlichen Perspektiven leben: Sven Koch, Journalist und erfolgreicher Bestsellerautor, und Steve Schirlau, Betreiber des Kaiserkellers in Detmold.

Beide eint die Überzeugung, dass Kultur mehr ist als Unterhaltung. Sie ist ein sozialer Raum. Ein Ort, an dem Begegnung möglich wird – zwischen Bühne und Publikum, zwischen Text und Vorstellung, zwischen Menschen.

Steve Schirlau beschreibt den Kaiserkeller nicht als Eventlocation, sondern als unabhängigen Kulturort. Hier geht es nicht um planbare Abläufe, sondern um das, was im Moment entsteht. Jede Veranstaltung ist anders. Jede Begegnung einzigartig.

Sven Koch erzählt, wie Schauplätze in seinen Romanen funktionieren: als Bühne, als Rahmen, als Kontrast zwischen Schönheit und Abgrund. Ob Provence oder Nordsee – Orte tragen Geschichten in sich. Und oft ist es gerade das Dunkle, das Unsichtbare, das erzählerische Tiefe ermöglicht.

Gemeinsam blicken sie auf den Wandel der Kulturszene: auf verändertes Publikum, sinkende Beteiligung, aber auch auf neue Chancen. Sie sprechen über Kultur als Standortfaktor, über zivilgesellschaftliches Engagement – und über die Frage, was Detmold in Zukunft braucht.

Am Ende bleibt eine klare Botschaft:
Kultur lebt nicht von perfekten Bedingungen.
Sie lebt von Menschen, die Räume öffnen – und von anderen, die bereit sind, sie zu betreten.

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